Seebach

Geschichte der evangelisch reformiertenKirchgemeinde Zürich Seebach

Buhnhügel 1948

12. Jahrhundert
Seebach ist, nach Funden, die 1845/1846 gemacht wurden, schon in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt gewesen. Urkundlich erwähnt wird es zum ersten Mal im Jahre 1212. Grundherren im Dorf sind zu jener Zeit die Abtei zum Fraumünster und die Probstei zum Grossmünster in Zürich. 

14./15. Jahrhundert
Erste Berichte von einer Kapelle an der Kreuzung der alten Wege nach Rümlang und Affoltern auf dem Gebiet des Heutigen Seebach

1424
Erwirbt Zürich die Staatsgewalt (Vogtei). Der "Seebach" (heute Katzenbach), der dem Dorf den Namen gibt, trennte es in zwei Teile, deren nördlicher einst kirchlich zu Kloten gehörte, während die im südlichen Wohnenden nach Rümlang kirchengenössig waren. Im südlichen Seebach stand (1353 zum ersten Mal erwähnt) eine dem St. Niklaus geweihte Kapelle, eine Filiale der Kirche von Rümlang, in der nur gelegentlich Messe gelesen wurde.

1663
Gesuch der Seebacher an die Obrigkeit von Zürich, eine eigene Kirche bauen zu dürfen

1664
Einweihung der Niklauskirche und die Einsetzung des ersten eigenen Pfarrers Hans Kaspar Wolf

1863
Kirchliche Verselbständigung Seebachs, auf Grund der neuen Kantonsverfassung

1878
Erste Renovation der Niklauskirche

1928
Einbau einer neuen Orgel

1934
Politische Eingemeindung Seebachs in die Stadt Zürich

1938
Planungsbeginn für die neue Kirche 
Einladung an acht Zürcher Architekten, den Zuschlag erhielt der spätere Stadtbaumeister A. H. Steiner.

1942
Abstimmung der stadtzürcherischen Wählerschaft über einen Kredit von rund 1,5 Millionen Franken für den gesamten geplanten Gebäude- komplex auf dem Buhnhügel

25. August 1946
Nachtragskredit von Fr. 600'000.-- wurde genehmigt

26. Oktober 1946
Feierliche Grundsteinlegung

14. März 1948
Abstimmung über einen zweiten Nachtragskredit von Fr. 482'000.--

9. Oktober 1948
Glockenaufzug der Seebacher Schüler

19. Dezember 1948
Feierlicher Einweihungsgottesdienst in der Markuskirche