Seebach

Alte Netzwerke werden gekappt und Wissensquellen versiegen. Die neuen Verantwortlichen stellen alte Gewohnheiten in Frage, nehmen Anregungen auf, geben Orientierung und nutzen den Schwung der Anfangsphase für zukünftige Strategien, Aktivitäten und Vorgaben. Nur so kann ein Veränderungsprozess in Gang gesetzt werden.

Mitarbeitende, Pfarrerinnen und Pfarrer, die neu gebildete Kirchenkreiskommission und die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer des Kirchenkreises elf waren in den ersten 100 Tagen gefordert. Neue Abläufe, neue Teams, neue Mitarbeitende, neue Vorgaben der Kirchenpflege Zürich, ein neues Gemeindeblatt und weitere kleinere und grössere Veränderungen gehörten zu den täglichen Herausforderungen, die nebst dem Tagesgeschäft, den Veranstaltungen und Gottesdiensten zu bewältigen waren.

Das Fazit nach 100 Tagen
Erste wichtige Schritte in die richtige Richtung sind gemacht. Die Bereitschaft aller Beteiligten ist gross. Einige Etappenziele konnten bereits erreicht werden. Die Arbeiten eröffneten neue Perspektiven und brachten neue Begegnungen mit Mitarbeitenden und Gemeindegliedern. Es gab aber auch Unsicherheiten, die besprochen und angegangen werden konnten und es galt, alte Arbeitsweisen zu überdenken und sich gegenüber Neuem zu öffnen. 


Die Vision nach 365 Tagen 
Dem wesentlichen Ziel der Reform, die Strukturen zu vereinfachen, ist man einen grossen Schritt näherkommen. Die Zusammenarbeit zwischen der Kirchenpflege Zürich und dem Kirchenkreis elf ist eingespielt. Die Gemeindeglieder, die in unserem Kirchenkreis wohnen, sehen und schätzen die Arbeit und das Angebot des Kirchenkreises. Es herrscht Aufbruchstimmung. Neue Veranstaltungen, interessante Gottesdienste und innovative Projekte gehören zum Alltag.

Im Kirchenkreis elf wird auch weiterhin Überdurchschnittliches geleistet werden müssen! Um das zu erreichen, brauchen wir das, was Zwingli schon vor 500 Jahren den Räten von Zürich zugerufen hat: «So tut um Gottes Willen etwas Mutiges».